Geese Chronik

Teil 1: Wie alles begann – Die Geburtsstunde der „Geese“ (1992)

Es gibt Ideen, die entstehen im richtigen Moment am richtigen Ort.

So auch 1992: Roland Kohout war schon immer ein begeisterter Anhänger der schwäbisch-alemannischen Traditionsfastnacht. Und so kam ihm bei seinen zahllosen Fahrten im Lkw durch den Kraichgau der Gedanke, ein Stückchen des Brauchtums und der Tradition auch den Philippsburgern etwas näher zu bringen.

Der Entschluss war schnell gefasst – dieses lebendige Brauchtum musste einfach nach Philippsburg gebracht werden!

Bei der Namenswahl musste man nicht lange überlegen: Als Hommage an den alten Philippsburger Uz-Name aus dem Mittelalter stand sofort fest: „Die Geese“ müssen es sein.

Der Weg bis zum ersten echten Häs war allerdings ein echtes Abenteuer. Über gemeinsame Kontakte im badischen Elzach – einer echten Hochburg dieser Tradition – knüpften die beiden den Kontakt zu dem bekannten Holzbildhauer Adrian Burger. Nach ersten Entwürfen im Frühsommer 1992 veranstalteten Roland und Marion am 3. Juli 1992 einen ersten Infoabend, um Gleichgesinnte zu begeistern.

Kurz darauf ging es direkt nach Elzach, um die ersten beiden handgeschnitzten Holzmasken zu bestellen. Für den perfekten Feinschliff sorgte die traditionsreiche Schneiderei Lange und Kiesel aus Waldkirch, die sich voll und ganz auf authentische Zunftkostüme spezialisiert hatte.

Im November 1992 war es dann endlich so weit: Die ersten Larven wurden abgeholt – damals noch zum stolzen Stückpreis von 450 DM – und die Maße für das allererste Häs wurden genommen. 

Der Grundstein für eine unvergessliche Vereinsgeschichte war gelegt! 👇✨


Die Geese – von der Idee zur Tradition Soundtrack by vero

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Push die Geese...